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Mundart im Theater am Ring
Der Maibaum
Seit dem 16. Jahrhundert ist es Tradition, einen Maibaum aufzustellen. Dieser Brauch wird in jeder Region auf eine andere Art gefeiert. In den meisten Gebieten wird am 30. April der Maibaum, ein mit Bändern geschmückter Baum oder Baumstamm, auf dem Dorfplatz aufgestellt. Ein weiterer Brauch war das gegenseitige Stehlen des Maibaumes benachbarter Dörfer.
DIE BEDEUTUNG VON OSTERN
DER PALMSONNTAG
feierlicher Einzug Jesu auf einem Esel in Jerusalem magische Wirkung der geweihten Zweige Palmsonntag = Beginn der Karwoche Symbolik der Palmzweige Tradition seit dem 8. Jahrhundert Verkündung der Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu Verwendung als Asche am Aschermittwoch
Der Name „Palmsonntag“ bezieht sich auf den Brauch, an diesem Sonntag eine Prozession bis in die Nähe einer Auferstehungskirche zu machen. Dabei werden Palmzweige und auf einer Bahre einKreuz oder ein Evangelienbuch getragen. Palmen wurden schon seit alters her als heilige Bäume verehrt, im Orient ehrte man siegreiche Soldaten mit Palmzweigen. Das Christentum hat schließlich die Palmzweige als Symbol des Lebens übernommen.
In Mitteleuropa wurden die Zweige durch Äste von Saalweiden, Buchsbaum, Wacholder oder durch Haselzweige ersetzt. Im Volksglauben gibt es zudem die Auffassung, dass die geweihten Zweige eine magische Wirkung besitzen – sie schützen vor Bösem, verhindern Krankheiten, Unwetter oder Ungeziefer im Haus. Glück bringen sollen auch die ersten Frühlingsblumen, die man am Palmsonntag pflückt.
Die Palmzweige werden im darauf folgenden Jahr am Aschermittwoch verbrannt, um den Gläubigen mit der Asche ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen.
Als historischen Bezug dient der feierliche Einzug Jesu auf einem Esel in Jerusalem – ein Akt, der als bewusster Verzicht auf seine königliche Macht gedeutet wird. In der Bibel wird davon berichtet, wie das Volk dem Herrn einen begeisterten Empfang bereitete und grüne Palmzweige vor ihm ausstreute (Matthäus 21,6-9).
Seit dem 8. Jahrhundert wird in Jerusalem dieser Einzug Jesu mit feierlichen Prozessionen nachgestellt. [1]
Mit dem Palmsonntag beginnt eine Woche vor Ostern die Karwoche. In der sich der Prozession anschließenden Messfeier wird erstmals in der Karwoche die Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu verkündet. [2]
ANMERKUNGEN
[1] Die wichtigsten Feier- und Gedenktage (Religiöse und nationale Feiertage weltweit), in Bertelsmann Chronik, wissenmedia Verlag, Gütersloh/München 2009, Seite 24.
[2] Manfred Becker-Huberti / Ulrich Lota, KATHOLISCH (A-Z), Das Handlexikon, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2009, Seite 189.
Neues Heimatblatt aus Lisdorf
Nun liegt die Ausgabe Nr. 35 (Ostern 2023) vor.
In diese Ausgabe des Heimatblattes hat der „Vereinfür Heimatkunde Lisdorf e.V.“ wieder viele interessante Beiträge aufgenommen. So ist eine kulturgeschichtliche Abhandlung über das „Messen der Zeit“ zusammengetragen worden, ein Reisebericht über den nördlichen Teil des „grünen Bandes“ und mehrere Beiträge über die Geschichte von Lisdorf (z.B. der Lisdorfer Hafen) oder Geschichten von Lisdorfer Familien und Personen ( z.B. die Schifferfamilie Hafner) sind alle sehr lesenswert und informativ. Aktuelle Beiträge über Veranstaltungen und Ereignisse im letzten halben Jahr von Lisdorf werden bei dem ein oder anderen wieder wohlige Erinnerungen wachrufen. Wir informieren auch, wie es mit dem Dorfhaus für Lisdorf weiter geht.
Die Osterausgabe des Heimatblattes ist bei den Lisdorfer Bäckereien Breininger, Fuchs und Wagner sowie in den Buchhandlungen Bock & Seip und Pieper zum Preis von 3,–€ erhältlich. Auch online erhältlich über den Büchershop des Heimatkundevereins von Lisdorf.
Mitgliederversammlung des VHVS
Die Mitgliederversammlung des VHVS fand am Dienstag den 28. März 2023 im Laboratorium Saarlouis/ Institut für aktuelle Kunst im Saarland statt. Nach dem Bericht des Vorsitzenden mit Rückblick 2022 und Ausblick 2023, Bericht der Schatzmeisterin und Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.
Im Anschluss an die kurze Mitgliederversammlung führte uns Direktor Dr. Andreas Bayer durch sein Haus und verschaffte uns Eindrücke zu Institut und Forschungszentrum für Künstlernachlässe. Zudem konnten wir Einblicke in die neue Ausstellung „Sehstücke“ erhaschen, deren Vernissage erst am Freitag 31. März stattfinden soll.
Jahresabschluss des VHVS
Am 25. November kam der Vorstand des VHVS zur letzten Vorstandssitzung in diesem Jahr im Vereinshaus Fraulautern zusammen. Es wurden die Aktivitäten der Mitgliedervereine des letzten Jahres besprochen und die neuen Termine für 2023 abgestimmt. Es werden wieder Vortragsreihen und Mundartveranstaltungen stattfinden. Auch Tagesfahrten und Besichtigungen sind geplant. Michael Hoen beendete die Sitzung und wünschte allen frohe Festtage.
Das Wirken der Schwester Harmiona

Am letzten Abend der Vortragsreihe des VHVS ging es um das Wirken der Schwester Harmiona in Roden. Rosa-Maria Kiefer-Paulus vom Rodena Heimatkunde Verein Roden e.V. zeigte in Ihrem Vortrag das Leben und Wirken der Schwestern im Rodener Kloster, insbesondere von der Schwester Harmiona. Sie erhielt für ihr soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz durch Landrat Riotte. Im Anschluss entwickelte sich durch die interessierten Besucher ein reges Gespräch über den Kindergarten und die Jugendarbeit des Klosters in Roden.
Rudolf Hesse – ein Künstlerleben zwischen Saarlouis und München
Am dritten Vortragsabend in der Reihe „Persönlichkeiten – Biografien und Lebenswege“ im Studio des Theaters am Ring zeigte Frau Dr. Claudia Wiotte-Franz das Leben von dem in Saarlouis geborenen Künstler Rudolf Hesse auf. Nach der Begrüssung von Benedikt Löw ging es mit einer reich bebilderten Powerpoint-Präsentation von Dr. Claudia Wiotte-Franz mit Einblicken in das Schaffen des Künstlers mit Radierungen, Aquarellen und Zeichnungen weiter. Auch die geschäftlichen Beziehungen zum Verlagshaus Hausen in Saarlouis wurden in dem etwas über eine Stunde dauernden Vortrag vermittelt.

