Verband der heimatkundlich-

historischen Vereine Saarlouis e.V.


Vortragsreihe im Herbst

Die unterschiedliche historische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ihrer verschiedenen Stadtteile kennzeichnet die heterogene Struktur der heutigen Gesamtstadt Saarlouis. Die Stadtteile haben sich aufgrund verschiedener Ausgangslagen und Rahmenbedingungen durchaus sehr vielfältig ausgebildet und jeder Ort hat seine eigene, individuelle Geschichte. In Fortführung der im letzten Jahr begonnen Betrachtung der Ortsgeschichte(n), werden erneut verschiedene Einzelaspekte dieser historischen Entwicklungen Themen der Vortragsreihe des Verbandes der Heimatkundlichen Vereine Saarlouis (VHVS) sein. Die Reihe, die in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Saarlouis veranstaltet wird, umfasst folgende Vorträge: 


Donnerstag, 14. Oktober, 

Andreas Rival: Über den Dächern der Stadt Saarlouis, 


Dienstag, 19. Oktober, 

Herbert Germann und Harald Weiler: 125 Jahre Nahverkehr in Saarlouis, 


Donnerstag, 28. Oktober, 

Rosa-Maria Kiefer-Paulus: Vom Herz-Jesu-Kloster zur kirchlichen Sozialstation, 


Dienstag, 2. November, 

Guido Fontaine: Fraulautern im 19. Jahrhundert.



Alle Vorträge sind jeweils ab 18 Uhr im Studio im Theater am Ring zu hören. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen ist erforderlich. Diese Anmeldung erfolgt über die VHS der Stadt Saarlouis und ist per E-Mail ([email protected]), über die Internetseite (www.vhs-saarlouis.de) oder telefonisch (0 68 31) 6 98 90 30 möglich.

VHV Saarlouis Tagesfahrt nach Beilstein an der Mosel

Im Rahmen einer Busreise besuchte der Verband der heimatkundlich historischen Vereine (VHVS) mit Mitgliedern der Stadtteilvereine den beschaulichen Ort Beilstein an der Mosel. Bei herrlichem Spätsommerwetter nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Stadtführung durch Beilstein teil, das man auch Dornröschen der Mosel nennt. Der 140 Einwohner umfassende Ort lebt vom Weinbau und vom Tourismus. Viele gastronomische Einrichtungen sorgen für das Wohl der Gäste, wovon sich die Besuchergruppe beim Mittagessen überzeugen konnte.


Die Altstadt mit vielen historischen Fachwerkbauten vermittelt auch heute noch einen Einblick in eine mittelalterliche Stadt. Sehenswert sind insbesondere der malerische Marktplatz von 1322 mit dem ehemaligen Zehnthaus, der früheren Pfarrkirche St. Christophorus und der alten fürstgräflichen Kellerei aus dem 18. Jahrhundert. Aufgrund der früheren großen Armut unter den Bauern und Winzern gab es kaum bauliche Veränderungen in der Stadt. Daher blieb das mittelalterliche Stadtbild fast weitgehend erhalten.


Nach dem Mittagessen ging es zu Fuß auf die Burg Metternich, von wo man einen herrlichen Blick auf das Moseltal genießen konnte. Schon im Jahr 1268 war die Burg urkundlich erwähnt worden. Man geht aber davon aus, dass die Kernanlage der Befestigung deutlich älter ist. Nach dem Abstieg besuchte die Reisegruppe zum Ausklang des Tages noch die benachbarte Stadt Cochem, bevor die Rückreise angetreten wurde.Text zum Bearbeiten anklicken. Dieser Baustein eignet sich gut zum Hervorheben bestimmter Aspekte oder Besonderheiten Ihres Unternehmens. Dabei kann es sich z. B. um ein zentrales Produkt, ein Bild der gesamten Belegschaft oder Ihrer Geschäftsräume handeln. Doppelt auf das Bild klicken, um es anzupassen.


Text und Fotos : Jürgen Baus

Zum Tod von Volker Felten, Michael Hoen und Gabriel Mahren vom Stadtverband der heimatkundlichen-historischen Vereine in Saarlouis, dessen Gründungsmitglied Volker Felten war.


Mit Volker Felten verstarb vor ein paar Tagen - viel zu früh - einer der umtriebigsten und produktivsten Autoren der Saarlouiser Heimatkunde. Zu seinen Werken gehören Publikationen zur regionalen Wirtschaftsgeschichte, etwa die Bücher über die Donnerbrauerei („Das gute Saarlouiser Bier“) oder die Geschichte der Kreisverkehrsbetriebe KVS („Die Fahrscheine bitte“). In seinem letzten größeren Buchprojekt setzte er sich auch mit der unmittelbaren Nachkriegszeit der Stadt Saarlouis auseinander. Der sogenannte Menkes- Plan und das Wirken der Französischen Urbanisten an der Saar („le Plan directeur de Grand Sarrelouis“) waren Gegenstand umfangreicher Recherchen in deutschen und französischen Quellen. Volker Felten hatte ein Gespür für Themen und Stoffe, die Bedeutung im kollektiven Bewusstsein der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger haben. Über seine Bücher hinaus hat Volker Felten eine Vielzahl von Werken, Bildbänden und Periodika zur Geschichte der Stadt, ihrer Stadtteile, der Garnison und bedeutender Persönlichkeiten der Stadtgeschichte veröffentlicht. Im hierzu gegründeten eigenen Verlag publizierten auch andere Autoren der regionalen Heimat- und Geschichtsforschung. Volker Felten war ein leidenschaftlicher Heimatforscher. Er wollte die Geschichte der Stadt Saarlouis erzählen. Der Stadt, die in ihrer Vergangenheit so viele Veränderungen und Umbrüche erfahren hatte. Erzählt hat er jedoch vor allem die Geschichte der Saarlouiserinnen und Saarlouiser. Seine detailreichen Bücher sind voll von Anekdoten und biografischen Hin- und Querverweisen zu den jeweiligen Akteuren. Volker Felten war ein exzellenter Rechercheur. Manchmal fast detektivisch anmutend seine Arbeitsweise. Seine Neugier und sein Gespür für die Geschichten hinter der Geschichte waren beeindruckend. Volker Feltens Beitrag zur Erforschung und Dokumentation der regionalen Geschichte ist bedeutend. In dem ihm eigenen Stil hat er Geschichte verständlich erzählt, sie erlebbar gemacht. Und er hat Wege aufgezeigt sie ansprechend zu publizieren und somit bei vielen Saarlouisern das Interesse an der Vergangenheit unserer Stadt und ihrer Menschen neu zu wecken. Die Stadt verdankt Volker Felten wichtige und wesentliche Impulse bei der Aufbereitung und Dokumentation gerade ihrer jüngeren Geschichte. Das Aufschreiben der Historie, das Nachforschen nach den Ursprüngen und Wurzeln, sind gute und lange Tradition in Saarlouis. Der bekennende Lokalpatriot Volker Felten ist nun Teil dieser Tradition. In seinen Büchern über seine Stadt und seine Heimat bleibt er lebendig. 

Lisdorfer Heimatblatt Nr 31

Das Lisdorfer Heimatblatt Nr. 31 ist – von vielen schon am Jahresende erwartet – Anfang April erschienen und den Mitgliedern des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. als Ostergabe zugestellt worden. Richtigerweise trägt es daher auch das Erscheinungsdatum „Ostern 2021“. Man braucht kein Prophet zu sein, um sich vorstellen zu können, dass die nächste Ausgabe an Weihnachten 2021 herauskommen wird. Obwohl es in Lisdorf nicht an historischen Themen mangeln dürfte, scheint es so zu sein, dass sich das Lisdorfer Heimatblatt auf zwei Ausgaben zu den kirchlichen Hochfesten einpendeln wird. Konnte das vorausgegangene Heft noch wegen seiner neuen Aufmachung und seiner aktuellen Themen hochgelobt werden, scheint das neue Heft schon etwas kopflastig geworden zu sein im Hinblick auf die aktuellen Vereinsmitteilungen und diversen Jubiläen. Der Aspekt der Heimatgeschichte tritt erkennbar in den Hintergrund, während die Nachrichten über Vereinsmitglieder als Einzelpersonen oder Firmen überwiegen. Um so mehr darf auf die historischen Beiträge hingewiesen werden, so auf den wiederum sehr sorgfältig recherchierten Aufsatz von der Franz J. Klein „Die Zeitbomben ticken weiter!“, der sich mit den Luftangriffen der Alliierten in der Zeit von 1942 bis 1945 beschäftigt und den heute noch gelegentlich entdeckten, immer noch gefährlichen Kampfmitteln. Nach 75 Jahren darf auch heute noch auf die Gefahren hingewiesen werden, zumal auch die Abwurfdichte auf dem Westwallabschnitt zwischen Bous und Beckingen sehr hoch gewesen ist. Sehr interessant gerade für die Nachkriegsgeneration ist noch einmal die Erinnerung an das Hochwasser in Lisdorf von Elisabeth Jacob, ein Beitrag, der bei vielen noch aus eigenem Erleben ganz besondere Erinnerungen weckt.

August Balthasar beschäftigt sich mit dem Haus Saarstraße Nr. 19 „em Ecken“ und bereichert die Geschichten um die Häuser in der Saarstraße um ein weiteres Objekt. Ganz besonders erwartet werden immer wieder die Mundartbeiträge von Marianne Faust, die diesmal Huddel met da Schlòòferei hat. Das Schöne an ihren Veröffentlichungen ist, dass man diese auch tatsächlich lesen kann und damit auch versteht, im Gegensatz zu anderen Mundartbeiträgen anderer Mundartdichter, die allenfalls durch eigenwillige Schreibweisen auffallen, die allerdings dem lauten Nachsprechen unzugänglich sind und nicht einmal erkennen lassen, ob sich der Urheber in Moselfränkisch oder Rheinfränkisch ausdrücken will.

Ebenfalls an dieser Stelle ist der weitere Sprachlehrgang von Elisabeth Jacob Usa scheen Sprooch lobend zu erwähnen.

Etwas ungeordnet erscheint der Beitrag über Die Schifferfamilie des Nikolaus Lonsdorfer, den man als Nicht-Familienmitglied kaum nachvollziehen kann. Sehr interessant ist wiederum der Lebenslauf des Schiffes „Germania“ der Familie Lonsdorfer, weil dieser in historischer Reihenfolge den Lebensweg eines Saarschiffes von seiner Geburt (Stapellauf) bis zu seinem Ende (Schrottplatz) beispielhaft darstellt und gut bebildert.

Die meisten der anderen Beiträge stammen wiederum von dem Ehrenvorsitzender Heiner Groß, der die Jubiläen und Ereignisse, über die er berichtet, entweder dienstlich oder als Mitglied des Stadtrates begleitet hat. Wenn er über 50 Jahre Lisdorfer Frischgemüse (LFG) berichtet und das gleiche Jubiläum der Ford-Werke behandelt, dann ist das ebenso wie der Landwirtschaftsbetrieb der Familie Dini, auch schon Geschichte vom Selbsterleben. Das gilt auch für den Fraulauterner Box-Europameister Manfred Kraus, der sich aus familiären Gründen nach Lisdorf verändert hat.

In einem Informationsblatt für die Mitglieder darf selbstverständlich nicht die Vereinschronik (Zugänge, Abgänge und Geburtstage) fehlen.

Die Lisdorfer Vereinsmitteilungen sind sowohl beim Vorstand des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. als auch bei den örtlichen Buchhandlungen für 3,00 € erhältlich. 

Fraulauterner Ansichten 2021

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. hat auch für das Jahr 2021 seinen traditionellen Jahreskalender mit Fraulauterner Ansichten herausgebracht, der, ohne durchgängiges Thema, einige (neue) alte Postkarten des Ortes wiedergibt. Bei der Apolloniakirche und der neugotischen Pfarrkirche wurde darauf geachtet, dass Außenaufnahmen und Innenaufnahmen jeweils im darauffolgenden Monat folgen. Das Deckblatt trägt ein Bild der Apolloniakirche, nach einer Postkarte gemalt von der Fraulauterner Künstlerin Christel Langer. Der Verein setzt mit diesem Kalender im 11. Jahr seines Bestehens die Tradition fort, in jedem Jahr alte Ansichten aus vergangenen Tagen darzubieten. Für viele ist der Jahreskalender bereits ein gefragtes Sammelobjekt geworden und dient oft als Anreiz für historische Rückbesinnung und gelegentlich sogar für heiße Diskussionen. Außer dem nützlichen Zweck eines jeden Kalendariums, stellt der neue Kalender ein passendes Weihnachtsgeschenk dar, nicht nur für die älteren Fraulauterner, die sich vielleicht noch an einiges erinnern können, sondern auch für die jungen, die die bauliche Entwicklung des Ortes anhand der alten Bilder vergleichen können. Der Kalender ist käuflich zu erwerben bei Zweirad Schwarz in der Bahnhofstraße, GS Reise & Freizeit in der Saarbrücker Straße, im Bistro „Carat“ (Vereinshaus) und in der B & C Boutique in der Puhlstraße.

Wiedereinsegnung des Dorfkreuzes Beaumarais

Das Beaumaraiser Dorfkreuz an der Ecke Hauptstraße / Bruchwiesenstraße wurde kürzlich auf Anregung des Vereins für Mundart und Geschichte Beaumarais von der Denkmalabteilung der Kreisstadt Saarlouis saniert. Aus diesem Anlass fand in einem sehr würdigen Rahmen die Wiedereinsegnung des Kreuzes durch den Saarlouiser Pastor Christian Müller statt. Im Beisein von Oberbürgermeister Peter Demmer gedachten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger auch besonders dem kürzlich verstorbenen Vereinsgründer Walter Löffler, der die Sanierung der Denkmalinschrift angeregt hatte. Oberbürgermeister Demmer ging in seinem

Grußwort besonders auf das vielfältige ehrenamtliche Wirken von Walter Löffler ein. Vereinsvorsitzender Jürgen Baus bedankte sich beim Steinmetzbetrieb Ahlhelm aus Roden, der die verwitterte Schrift nachgearbeitet und farblich erneuert hat sowie bei Evelyne Rupp für die besonders ansprechende Blumendekoration. Das Dorfkreuz in Beaumarais wurde ursprünglich im Jahr 1953 als Prozessionskreuz errichtet. Der Entwurf und die künstlerische Ausarbeitung stammen von Albert Zapp, der als Bildhauer überwiegend Arbeiten im öffentlichen und sakralen Raum fertigte.

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 30 erschienen

Man kann es schon am Deckblatt der Nr. 30 des Lisdorfer Heimatblattes erkennen, dass die Mitgliederzeitschrift des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. eine inhaltliche Neugestaltung erfahren hat. Die horizontale Aufteilung des Namens deutet bereits an, dass sich das Blatt nicht darin erschöpft, mehr oder weniger bekannte Ortsgeschichte zu referieren, sondern sich auch aktuellen und überörtlichen Themen widmen will. Die Hauptthemen sind bereits auf dem Titel mit Seitenzahlen erkennbar und erwecken Interesse, das Blatt bereits gezielt durchzublättern, um den jeweiligen Artikel anzulesen, bevor man das Heft in einer ruhigen Stunde insgesamt liest. Auch die zweiseitige Inhaltsangabe am Heftanfang gliedert das Heft nach Sachbereichen und hilft beim Auffinden der jeweiligen Artikel.

Hauptautor des Heftes ist auch diesmal wieder – wie könnte es anders sein – der Ehrenvorsitzende Heiner Groß, der sich mit Hilfe seines Sohnes Dr. med. Torsten Groß den Pandemien und Epidemien (Seuchen) in unserer Heimat – früher und heute – widmet und einen umfassenden und sachkundigen Überblick über das Wissenswerte zum Thema gibt. Der Corona-Virus ist auch Gegenstand weiterer Kurzberichte, von denen einer den Heldinnen der Nähmaschine, größtenteils anonym gebliebenen Näherinnen der Pfarrei Lisdorf, gewidmet ist, die eifrig Mund-Nasen-Bedeckungen produziert haben, und zwar zu viert inzwischen weit über 4.000 Masken. Ein weiterer Artikel von Heiner Groß beschäftigt sich mit Jeanne d’Arc, einer Heiligen aus unserer Nachbarschaft und dem persönlichen Verhältnis zu deren Geschichte.


Wieder interessant sind auch die Details aus der Fährgass, der heutigen Saarstraße in Lisdorf, die bereits Gegenstand vorangegangener Heimatblätter gewesen ist. Mundartbeiträge dürfen in Lisdorf genau so wenig fehlen wie die historischen Hochzeitsbilder. Marianne Faust erzählt von den Hochzeitskläädasch und später später Elisabeth Jacob von „Usa scheen Sprooch“. Dr. Franz J. Klein hat die näheren Umstände des Flugzeugabsturzes auf der Holzmühle im Jahre 1944 ermittelt und den Piloten identifiziert. Ebenfalls mit dem 2. Weltkrieg ist in Verbindung zu bringen die geplante Panzerbrücke über die Saar in der Saarstraße zu Lisdorf, die August Balthasar vorstellt. Heiner Groß vermittelt dann noch seine Berührungspunkte zum Linsler Hof und informiert noch einmal generell über das Kultur- und Vereinsleben in Lisdorf. Der gleiche Autor rundet die Beitragsserie ab mit der Vorstellung des Vogel des Jahres (Turteltaube) und des Tieres des Jahres 2020 (Maulwurf).


Ein interessantes Heft mit 51 Seiten erhalten die Mitglieder des Lisdorfer Heimatvereins kostenlos. Das Heft ist auch zum Einzelpreis von 3,00 EUR im örtlichen Buchhandel erhältlich.

Wiedereinsegnung des Dorfkreuzes Beaumarais

Die Kreisstadt Saarlouis hat auf Anregung des Vereins für Mundart und Geschichte Beaumarais das Dorfkreuz in Beaumarais, welches sich heute an der Ecke Hauptstraße/Bruchwiesenstraße, im Bereich des Wirtshauses „Zum Armen Leo“ befindet, umfangreich saniert. Hierbei wurde die verwitterte Schrift nachgearbeitet und farblich erneuert. Ferner hat der Klempnermeister Walter Löffler, der auch Ehrenvorsitzender des Beaumaraiser Vereins ist, ein Schutzblech gegen herablaufendes Regenwasser angebracht. Aus Anlass der Sanierung des historischen Dorfkreuzes findet am 29. September 2020 um 18 Uhr eine Wiedereinsegnung durch Herrn Pastor Christian Müller statt. Auch Oberbürgermeister Peter Demmer wird an der Veranstaltung, zu der alle interessierten Beaumaraiser Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, teilnehmen und ein Grußwort sprechen.

Diese Fotografie aus dem Jahr 1955 zeigt das Dorfkreuz an seinem ursprünglichen Standort. Nach dem Abriss des Eckhauses und der benachbarten Scheune wurde es an seine heutige Stelle versetzt (Foto Hans Nicola).

Walter Löffler wurde am 27.8.1936 geboren und wuchs in Roden auf. In Folge der starken Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg war das Rodener Wohnhaus der Familie Löffler nicht mehr bewohnbar, so dass die Familie nach dem Krieg in das kaum zerstörte Beaumarais einquartiert wurde. Hier ging Walter Löffler zur Schule und begann danach eine

Ausbildung als Klempner in Saarlouis. Anschließend erwarb er den Meistertitel und machte sich mit einem Handwerksbetrieb, den es noch heute gibt, selbstständig. Schon früh engagierte er sich im Beaumaraiser Vereins- und Kulturleben. Viele Jahrzehnte war er Vorsitzender der Ortsinteressengemeinschaft. Im Jahr 2008 gründete er mit über 70 Jahren den Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais, der heute fast 70 Mitglieder hat. Für sein umfangreiches langjähriges ehrenamtlichen Wirken wurde ihm im Jahr 2017 der Josef-Gessner-Preis verliehen. Ein besonders wichtiges Anliegen war Walter Löffler die Musik und die Mundart. Bis zuletzt verfasste er Lieder und Mundartgedichte zur "Beaumaraiser Sproch".

Noch am 14. August 2020 stellte er zusammen mit seinem Nachfolger im Amt des Vereinsvorsitzenden Jürgen Baus den zweiten Band zur Beaumaraiser Geschichte vor, an dessen Erscheinen er ebenfalls großen Anteil hatte. Mit Walter Löffler verlieren der Verein Mundart und Geschichte Beaumarais e.V. und der Stadtverband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis einen herausragenden Förderer der Heimatkunde.      

Heimatbuch Beaumarais, Band 2 vorgestellt.

Am Freitag, den 14. August wurde auf der Vauban-Insel in Saarlouis im Rahmen einer Open-Air-Veranstaltung der zweite Band des Heimatbuches Beaumarais vorgestellt. Schon vor zwei Jahren hatte der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais große Aufmerksamkeit erlangt, als er den ersten Band seines Heimatbuches über den Stadtteil Beaumarais veröffentlichte. Da viele dorfgeschichtlichen Themen in diesem ersten Band aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden konnten, erschien nun ein zweites Buch mit 330 reich bebilderten Seiten. Auf diese Weise knüpft der Verein nahtlos an die erfolgreiche Aufarbeitung der Dorfgeschichte an und präsentiert erneut eine Vielzahl spannender Aufsätze.


Für den aktuellen Band konnten auch neue Autoren gewonnen werden, darunter der Journalist Johannes Adam, der die Geschichte des Kirchenchores Cäcilia zu Papier gebracht hat. Aus dem abwechslungsreichen Leben des Grafikers und Fotografen Hans Nicola berichtet Sabine Schmitt. Heinrich Pütz, der eine Vielzahl von Anekdoten zu erzählen weiß, hat einen detaillierten Augenzeugenbericht zu besonderen Ereignissen im Zweiten Weltkrieg ausgearbeitet. Das Deutsche Rote Kreuz war Thema von Klaus-Rudi Faust. In seinem Aufsatz beschreibt er Aufbau und Entwicklung der Hilfsorganisation in Beaumarais. Peter Franz und Jürgen Baus recherchierten gemeinsam die Historie der früheren Beaumaraiser Feuerwehr. Esther Reichmann hat ihren Aufsatz zur Geschichte des Gesangsvereins aus dem ersten Band fortgesetzt. Monika Franz beschäftigte sich mit den Beaumaraiser Unternehmen und trug due umfangreiche Zahl an Gaststätten, Einzelhandel- und Handwerksbetrieben, von denen es heute nur noch wenige in Beaumarais gibt, zusammen. Volker Felten, in dessen Verlag das Buch erscheint, wirft in seinem Aufsatz einen Blick auf die Historie der Pfadfinderschaft des Saarlouiser Stadtteils.


Weitere Kapitel befassen sich mit der Beaumaraiser Siedlung und den Kriegsdenkmalen. Das Buch enthält außerdem eine Auflistung der ehemaligen jüdischen Wohngebäude, die Maria und Heinrich Pütz zusammengestellt haben. Der Ehrenvorsitzende Walter Löffler hat sich im aktuellen Band der Mundart gewidmet und ein Gedicht zur „Beaumaraiser Sproch“ verfasst. Gerlinde Laurent, Maria und Heinrich Pütz sowie Horst Schönberger stellten neben dem Felten-Verlag den Großteil der historischen Fotografien und Dokumente zur Verfügung.

Das Buch ist erschienen beim Felten-Verlag und erhältlich bei den Vorstandsmitgliedern des Vereins für Mundart und Geschichte Beaumarais wie auch im örtlichen Buchhandel.

60 Jahre Redemptoristenklöster Bous und Püttlingen

Prof. Dr. Dr. Thomas Gergen, Mitglied im Rodener Geschichtskreis e. V., ist Autor und Herausgeber eines etwa 500 Seiten starken Buches über die beiden Redemptoristenklöster Bous und Püttlingen. Das Buch enthält die Hauschronik des Bouser Redemptoristenklosters, das am 22. November 2009 nach 60 Jahren seine Pforten für immer geschlossen hat. Wer sich für die Pfarreigeschichte interessiert, findet in diesem Buch zahlreiche Bezüge zu den nach dem 2. Weltkrieg in den Pfarreien Roden und Fraulautern durchgeführten Volksmissionen. Es geht außerdem viel um Prof. Goergen, der in Fraulautern geboren war und lange Jahre in Ensdorf Pastor gewesen ist.


In diesem Sinne ist das Buch auch von großem Interesse für die Saarlouiser Pfarreien.


Weitere Beiträge stammen von Norbert Sperling und Bodo Bost.

Wann die Vorstellung des Buch ist, entnehmen Sie bitte aus der Tagespresse.

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 29

Obwohl als Erscheinungszeitpunkt März 2020 aufgedruckt, ist erst Anfang April das Lisdorfer Heimatblatt Nr. 29 erschienen, wie vor wenigen Tagen auch anderweitig zu lesen war. Auch diese neue Ausgabe des Heimatblattes stellt – von Covid 19 noch unberührt – in erster Linie wieder ein Informations- und Nachrichtenblatt für die Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. dar, der damit in altbewährter Weise über die neuen Entwicklungen und Ereignisse im Verein, aber auch über die Jubiläen, Geburtstage und Ehrungen seiner Mitglieder informiert. 

Beim raschen Durchblättern ist bereits erkennbar, wie zahlreich die Ereignisse sind, die der Lisdorfer Verein im Berichtszeitraum feiern kann. Am Ende des Heftes kann man etwas ins Grübeln kommen, wenn man sieht, dass der Platz für die Nachrufe für die verstorbenen Mitglieder einen immer größeren Raum einnimmt.

Zu Beginn des Heftes stellt sich der neue Vorsitzende Georg Jungmann zum ersten Mal als verantwortlicher Redaktionsleiter vor und stellt die Verdienste des Gründungsvorsitzenden Heiner Groß ins rechte Licht. Danach wird noch einmal über die Wahl des neuen Vorstandes berichtet, die bereits auch an dieser Stelle dargestellt wurde. Hilfsreich ist auch die Darstellung der einzelnen Zuständigkeiten der Beisitzer im Gesamtvorstand, die auf Seite 5 des Heftes aufgeführt werden. Von Marianne Faust gibt es einen Beitrag zur Lisdorfer Mundart „Èt Lehnen ausróufen“. Schön ist, dass dieser Bericht in altersgerechter Großschrift abgedruckt wird. Für viele neu ist die Darstellung der Herkunft der Sütterlin-Schrift durch Dr. Franz J. Klein. Von den meisten, die ältere Handschriften nicht lesen können, wird ganz allgemein und falsch alles das, was sie nicht lesen können, als Sütterlin-Schrift bezeichnet. Diese Klarstellung im Lisdorfer Heimatblatt war daher sicher einmal notwendig.


Vom Ehrenvorsitzenden stammt der Bericht über den Geisberg und den ehemaligen Geisberger Hof, eine sehr sorgfältige Recherche. Dargestellt im Bild werden einmal die Denkmalobjekte in Lisdorf nach der neuen Denkmalliste des Saarlandes sowie auf der Innen-Doppelseite weitere historische Hochzeitsbilder aus dem Stadtteil. Sehr interessant, weil sehr sorgfältig ermittelt, ist der Aufsatz über das Berufsleben der Schifferfamilie Luxenburger aus Lisdorf, den der Schriftführer des Vereins, Harald Weiler, mit zahlreichen Bildern aus dem Leben der Familie angereichert hat. Interessant ist auch, wie sich die Lisdorfer Frauen fit halten und – ein ganz anderes Thema – wie man Moos und Algen im eigenen Garten zu Leibe rücken kann. Zu Recht breiten Raum nimmt auch der ausführliche Bericht über die Ehrenmitgliedschaft von Rudolf Lonsdorfer ein, in dessen Rahmen die Ansprache des nunmehrigen Ehrenvorsitzenden anlässlich der Vollendung des 90. Lebensjahres von Rudolf Lonsdorfer am 23. März 2018 eingearbeitet ist.


Alles in allem wiederum ein gelungenes Werk, das jedoch wegen der Corona-Krise im Augenblick nur in Lisdorf bei den Bäckereien Wagner und Breininger in der Feldstraße und in der Bäckerei Fuchs in der Provinzialstraße verkauft wird und natürlich auch in den Buchhandlungen der Innenstadt.

Fraulautern : 

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. hatte in diesem Jahr die schon länger angekündigte Absicht, das 900. Stiftungsfest des Klosters Fraulautern am Stiftungstage, dem 20. Mai 2020, gebührend zu feiern und im Verlaufe des Jahres verschiedene Veranstaltungen durchzuführen. Diese Absicht hat der Covid-19-Virus durch seine rasche Ausbreitung zunichte gemacht. Die geplanten Veranstaltungen sind zur Zeit weder ausreichend planbar und erst recht nicht durchführbar. Der Vorstand des Vereins hat daher beschlossen, sämtliche Veranstaltungen auszusetzen bis vorerst 1. September 2020.

Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, in welcher Weise diese Veranstaltungen nachgeholt werden. Das vorgesehene Sommerkonzert am 2. August 2020 im Schulinnenhof der Grundschule „Im Alten Kloster“ fällt ersatzlos weg.

Der Verein bedankt sich bei all denen, die bisher in sehr engagierter Weise zu den Planungen und Vorbereitungen mitgewirkt haben und hofft auf die gleiche Unterstützung bei der Neuaufnahme der Planungen im Herbst.

Der Vorstand

„Beaumaraiser Faasend domols“

Foto:

Beaumaraiser Faasendumzug im Jahr 1950. Foto: Hans Nicola

Auch in diesem Jahr setzt der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais seine Reihe der Filmnachmittage fort, bei denen die früheren Faasendumzüge in Beaumarais Hauptgegenstand sind. Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais lädt daher zum gemütlichen Beisammensein am Rosenmontag, dem 24. Februar 2020 um 16:11 Uhr ins Dorfhaus Beaumarais ein.


Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Filme über frühere Faasendumzüge aus dem Saarlouiser Stadtteil gezeigt, die Horst Schönberger in den vergangenen Jahrzehnten aufgenommen hat. Dazu wird Helga Merz zwischen den einzelnen Filmen verschiedene Büttenreden vortragen.


Der Eintritt ist für jedermann frei.

Neuer Vorstand in Lisdorf

Foto: Harald Weiler 

Nachdem Heiner Groß nach 23 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender altersbedingt und aus gesundheitlichen Gründen schon seit langer Zeit angekündigt hatte, bei der nächsten Mitglieder- versammlung für die Wahl des neuen Vorstandes nicht mehr kandidieren zu wollen, war es nicht überraschend, dass Georg Jungmann am 12. Dezember 2019 zum neuen Vorsitzenden des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. gewählt wurde,hatte der scheidende Vorsitzende seinen Nachfolger zuvor schon mehrfach als Wunschkandidaten herausgestellt. Mit Heiner Groß tritt der Gründungsvater und Motor des ältesten Geschichtsvereins des Verbandes der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e. V. zurück in das zweite Glied der Vereinsführung. Denn Heiner Groß wurde nach Abschluss der Vorstandswahlen einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Lisdorfer Vereines ernannt.


Wer Heiner Groß kennt, weiß, dass er es sich nicht nehmen lassen wird,seine gesamte Vereinserfahrung auch als Ehrenvorsitzender in die Arbeit des neuen Vorstandes einzubringen. 

Dieser stellt sich wie folgt dar:

Vorsitzender:                Georg Jungmann

stellvertr. Vorsitzende:  Herbert Germann

Lothar Hirtz

Schatzmeister:             Detlef Geyer

Organisationsleiter:      Albert Bernard

Schriftführer:                Harald Weiler

Geschäftsführerin:       Alexia Bernard

Archivar:                      Manfred Nebelung

Heimatblatt:                 Georg Groß

Beisitzer:                     August Balthasar

                                    Roman Denis

                                    Uschi Destruelle

                                    Doris Freichel

                                    Christopher Freichel

                                    Rudi Germann

                                    Christine Hawner

                                    Martina Hild

                                    Maria Hirtz

                                    Manuel Huckert

                                    Andrea Jacob

                                    Elisabeth Jacob

                                    Berthold Nagel

                                    Hans Podewin

                                    Klemens Port

                                    Ralf Recktenwald

                                    Andrea Rapp

                                    Ingo Rolle

                                    Michael Rolle

                                    Doris Schleich

                                    Oliver Zimmer

Zu weiteren Mitglieder des Vorstandes wurden, die in Lisdorf wohnenden Mitglieder politischer Gremien gewählt:


Raphael Schäfer (MdL)

Bernd Lay (KT)

Frederic Becker (StVo)

Thomas Emanuel (StVo)

Paul Kronenberger (StVo)

Alexander Maul (StVo)

Andreas Kelich (StVo)


Hinzu kommen – sofern sie es wünschen – auch nicht in Lisdorf wohnenden, aber dem Verein angehörigen sonstigen politischen Mandatsträger (zur Zeit weitere 3).


Zu Kassenprüfern wurden Horst Klein und Günter Luxenburger bestimmt. 

Foto: Harald Weiler

Mit ehemaligen Staatssekretär und derzeitigen Geschäftsführer des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) Georg Jungmann hat sich der Verein einen Vorsitzenden gewählt, der lange Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik besitzt als langjähriger Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Saarlouis und nach rund 30 Jahren Vorsitz im CDU-Ortsverband Lisdorf. Beide Ämter wird Georg Jungmann aufgeben, um sich mit ganzen Kräften der vorsitzenden Tätigkeit im Heimatverein zu widmen.

Neues „Wappen“ für den Stadtteil Roden.

Obwohl Roden als Stadtteil der Kreisstadt Saarlouis nach den Bestimmungen des Saarländischen Kommunalselbstverwaltungsgesetzes nicht wappenfähig ist, hat der Rodener Heimatkundeverein Rodena anlässlich seiner Jubiläumsfeier zum 10. Geburtstag durch den Historiker Helmut Grein den Entwurf eines „Wappens“ vorstellen lassen, damals noch in einer colorierten Handzeichnung. Nunmehr liegt die grafische Ausarbeitung dieses Entwurfes vor, der inzwischen auch in die Wappenrolle eingetragen ist. Mit diesem nach heraldischen Grundsätzen ausgearbeiteten Bildzeichen will der Rodener Heimatkundeverein Rodena das Zugehörigkeitsgefühl Rodener Vereine oder Gewerbetreibenden zu dem Stadtteil Roden stärken und somit eine identitätsstiftende Außenwirkung schaffen.

Bild : Rodener Heimatverein Rodena e.V.

Beschreibung des Bildzeichens (im Sinne der Blasonierung eines Wappens):In gespaltenem und mit einem silber-blau gespalteten Wellenbalken belegten Schild oben rechts ein gestümmelter silberner Adler in Rot, oben links drei rote Ähren in silber, unten rechts eine goldene Lilie in blau und unten links ein schwarzes vierspeichiges Zahnrad in silber.


Die Deutung des Wappens ist folgende:

Der silberne gestümmelte Adler in rot ist dem lothringischen Wappen entnommen und steht für die lange Zugehörigkeit Rodens zum Herzogtum Lothringen (bis 1718), die drei Ähren stehen für die landwirtschaftliche Tradition im Ort, die goldene Lilie in blau steht für die Zugehörigkeit Rodens zu Frankreich (1718-1815), das schwarze Zahnrad in silber steht für die Bedeutung Rodens im Rahmen der Industrialisierung, vor allem als Industriearbeiterwohnort in preußischer Zeit (1815-1920), was sich vor allem im Anstieg der Bevölkerungszahl ausdrückt.Schwarz und silber sind die Farben Preußens. Der silber-blau gespaltene Wellenbalken steht für die Bedeutung der Saar und den Saarübergang für Roden.


Dieses Bildzeichen können Vereine, Unternehmen aber auch Privatleute auf ihren Briefbögen oder Werbeträgern nutzen oder bei Ankündigung von Veranstaltungen auf Plakaten oder bei Darstellungen im Internet.

Vortragsreihe des Stadtverbandes

Die Vortragsreihe des Stadtverbandes der heimatkundlichen Vereine Saarlouis beschäftigte sich im Oktober/November 2019 erneut mit Chroniken und Ortsgeschichten beiderseits der Saar. Auch der zweite Teil dieser Reihe der Ortsgeschichte (n), die im Jahr zuvor begonnen wurde, erfuhr wieder regen Zuspruch, vorallem bei den geschichtsinteressierten Bewohnern des behandelnden Stadtteiles. Lediglich der Vortrag über die Steinrausch fiel durch die relativ geringe Zuhörerzahl etwas aus dem Rahmen, was die Vermutung aufkommen lässt, dass sich dort erst bei wenigen Bewohnern ein Geschichtsbewusstsein für den eigenen Stadtteil entwickelt hat.

Foto: Nadja Ney

Im ersten Vortrag der Reihe am 29. Oktober 2019 beschäftigte sich Michael Karl Hoen als Vorsitzender des Heimatvereins Neuforweiler e. V. mit dem zweitjüngsten Stadtteil von Saarlouis, der im Rahmen der Entstehung der Festung Saarlouis erst nach und nach an Bedeutung gewonnen hat; desweiteren mit der zeitweiligen Bezeichnung „Bourg Dauphin“, was heute noch die Stadtteilsbewohner immer nur noch als „Bedófingen“ aussprechen können.

Foto: Guido Fontaine

Rosa-Maria Kiefer-Paulus, die Vorsitzende der Rodena, berichtete am 5. November 2019 über den geplanten Stadtteil „Steinrausch“ und hielt sich dabei eng an die Festschrift des „vergessenen“ Stadtteiljubiläums.

Foto: Guido Fontaine

Rund um die „Schoolmääschder“ in Picard ging es bei dem Vortrag vom 12. November 2019 bei Alex Hawner, der in akribischer Weise die Lebensgeschichten wie auch die dienstlichen Besonderheiten der „Schoolmääschder“ in Picard recherchiert hat. Die besondere Nähe zu diesem Thema ergab sich daraus, dass der Vater des Vortragenden selbst zu den „Schoolmääschdern“ des genannten Stadtteils gehörte.

Foto: Andreas Rival

Am 19. November 2019 erzählte Hans-Jörg Schu wieder in seiner bekannten Art Geschichte und Geschichten aus dem alten Saarlouis, vollgestopft mit historischen Episoden und „Saarlauier Vósselcher“. Teilweise Bekanntes wechselte sich ab mit neuen alten Geschichten, die mit einer ansprechenden Bildpräsentation begleitet wurden.

Der Stadtverband der heimatkundlichen Vereine bedankt sich bei den Referenten für die sorgfältige Arbeit und bei den zahlreichen Zuhörern für ihr Interesse.

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vereins für

Heimatkunde Lisdorf

Am 12.12.2019 findet im Gasthaus Schulden um 19 Uhr die Hauptversammlung mit Neuwahlen des Heimatkundevereins Lisdorf statt. Heiner Groß wird sein Amt als 1. Vorsitzender des Vereins in jüngere Hände geben. Die Arbeit die Heiner in den Jahren von der Gründung bis jetzt geleistet hat ist ohne Beispiel. Von einer Person sind die kommenden Aufgaben allein nicht zu stemmen. Deshalb liegt es an den Nachfolgern diese Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen.

In Vorgesprächen ist mit interessierten Mitgliedern über die Zusammensetzung und Arbeit des neuen Vortandes gesprochen worden. Es ist daran gedacht verschiedene Arbeitskreise zu bilden.

Fraulauterner Kalender 2020

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. stellte am Donnerstag, den 14. November seinen Jahreskalender für das kommende Jahr 2020 vor. Um 18:00 Uhr versammelten sich im Torbogen Soubise nicht nur Mitglieder des eigenen Vereins sondern auch Geschichtsfreunde aus anderen Mitgliedsvereinen des Stadtverbandes. Auch die beiden Abgeordneten der CDU im Saarländischen Landtag Raphael Schäfer und Marc Speicher, beide auch sehr geschichtsinteressiert und in anderen Geschichtsvereinen engagiert, ließen es sich nicht nehmen, der Einladung Folge zu leisten.

Der Vorsitzende stellte die einzelnen Kalenderblätter vor und konnte zu jedem der Abbildungen noch eine kurze Geschichte anfügen. In einem letzten Teil der Vorstellung wies er auf die besonderen Termine im Jubiläumsjahr 2020 hin, in welchem der Verein den 900. Stiftungstag des Klosters Fraulautern in gebührendem Rahmen feiern wird.

Der Kalender wird zum Preise von 15,00 € an den üblichen Verkaufsstellen (Bistro Carat, Fahrradhaus Schwarz, „Lauter Dinge“ auf der Siedlung) angeboten.

Foto : Walter Federspiel

Vorstellung des Kalenders durch den Vorsitzenden

Foto: Walter Federspiel

Raphael Schäfer und Marc Speicher sowie der Ortsvorsitzende der SPD Patrick Boley zusammen mit dem Vorsitzenden bei der Präsentation

Blick in die Zuhörerschaft

Foto: Walter Federspiel

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 28

Der Lisdorfer Heimatkundeverein präsentiert seine Nr 28 des Lisdorfer Heimatblattes.


Das Lisdorfer Heimatblatt ist bei den Buchhandlungen Pieper und Bock& Seip für 3,-€ erhältlich.

Jubiläumsausgabe - 10. Rodener Prisma

Mittwoch 6. November um 17 Uhr


Der Rodener Geschichtskreis präsentiert die neue Ausgabe des Rodener Prisma im Kolping-zimmer des Karl-Thiel-Hauses.


Ab sofort ist das Rodener Prisma für 4,- € auch in den Buchhandlungen Pieper und Bock& Seip erhältlich.

Lisdorfer Heimatblatt Nr 31

Das Lisdorfer Heimatblatt Nr. 31 ist – von vielen schon am Jahresende erwartet – Anfang April erschienen und den Mitgliedern des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. als Ostergabe zugestellt worden. Richtigerweise trägt es daher auch das Erscheinungsdatum „Ostern 2021“. Man braucht kein Prophet zu sein, um sich vorstellen zu können, dass die nächste Ausgabe an Weihnachten 2021 herauskommen wird. Obwohl es in Lisdorf nicht an historischen Themen mangeln dürfte, scheint es so zu sein, dass sich das Lisdorfer Heimatblatt auf zwei Ausgaben zu den kirchlichen Hochfesten einpendeln wird. Konnte das vorausgegangene Heft noch wegen seiner neuen Aufmachung und seiner aktuellen Themen hochgelobt werden, scheint das neue Heft schon etwas kopflastig geworden zu sein im Hinblick auf die aktuellen Vereinsmitteilungen und diversen Jubiläen. Der Aspekt der Heimatgeschichte tritt erkennbar in den Hintergrund, während die Nachrichten über Vereinsmitglieder als Einzelpersonen oder Firmen überwiegen. Um so mehr darf auf die historischen Beiträge hingewiesen werden, so auf den wiederum sehr sorgfältig recherchierten Aufsatz von der Franz J. Klein „Die Zeitbomben ticken weiter!“, der sich mit den Luftangriffen der Alliierten in der Zeit von 1942 bis 1945 beschäftigt und den heute noch gelegentlich entdeckten, immer noch gefährlichen Kampfmitteln. Nach 75 Jahren darf auch heute noch auf die Gefahren hingewiesen werden, zumal auch die Abwurfdichte auf dem Westwallabschnitt zwischen Bous und Beckingen sehr hoch gewesen ist. Sehr interessant gerade für die Nachkriegsgeneration ist noch einmal die Erinnerung an das Hochwasser in Lisdorf von Elisabeth Jacob, ein Beitrag, der bei vielen noch aus eigenem Erleben ganz besondere Erinnerungen weckt.

August Balthasar beschäftigt sich mit dem Haus Saarstraße Nr. 19 „em Ecken“ und bereichert die Geschichten um die Häuser in der Saarstraße um ein weiteres Objekt. Ganz besonders erwartet werden immer wieder die Mundartbeiträge von Marianne Faust, die diesmal Huddel met da Schlòòferei hat. Das Schöne an ihren Veröffentlichungen ist, dass man diese auch tatsächlich lesen kann und damit auch versteht, im Gegensatz zu anderen Mundartbeiträgen anderer Mundartdichter, die allenfalls durch eigenwillige Schreibweisen auffallen, die allerdings dem lauten Nachsprechen unzugänglich sind und nicht einmal erkennen lassen, ob sich der Urheber in Moselfränkisch oder Rheinfränkisch ausdrücken will.

Ebenfalls an dieser Stelle ist der weitere Sprachlehrgang von Elisabeth Jacob Usa scheen Sprooch lobend zu erwähnen.

Etwas ungeordnet erscheint der Beitrag über Die Schifferfamilie des Nikolaus Lonsdorfer, den man als Nicht-Familienmitglied kaum nachvollziehen kann. Sehr interessant ist wiederum der Lebenslauf des Schiffes „Germania“ der Familie Lonsdorfer, weil dieser in historischer Reihenfolge den Lebensweg eines Saarschiffes von seiner Geburt (Stapellauf) bis zu seinem Ende (Schrottplatz) beispielhaft darstellt und gut bebildert.

Die meisten der anderen Beiträge stammen wiederum von dem Ehrenvorsitzender Heiner Groß, der die Jubiläen und Ereignisse, über die er berichtet, entweder dienstlich oder als Mitglied des Stadtrates begleitet hat. Wenn er über 50 Jahre Lisdorfer Frischgemüse (LFG) berichtet und das gleiche Jubiläum der Ford-Werke behandelt, dann ist das ebenso wie der Landwirtschaftsbetrieb der Familie Dini, auch schon Geschichte vom Selbsterleben. Das gilt auch für den Fraulauterner Box-Europameister Manfred Kraus, der sich aus familiären Gründen nach Lisdorf verändert hat.

In einem Informationsblatt für die Mitglieder darf selbstverständlich nicht die Vereinschronik (Zugänge, Abgänge und Geburtstage) fehlen.

Die Lisdorfer Vereinsmitteilungen sind sowohl beim Vorstand des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. als auch bei den örtlichen Buchhandlungen für 3,00 € erhältlich. 

Fraulauterner Ansichten 2021

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. hat auch für das Jahr 2021 seinen traditionellen Jahreskalender mit Fraulauterner Ansichten herausgebracht, der, ohne durchgängiges Thema, einige (neue) alte Postkarten des Ortes wiedergibt. Bei der Apolloniakirche und der neugotischen Pfarrkirche wurde darauf geachtet, dass Außenaufnahmen und Innenaufnahmen jeweils im darauffolgenden Monat folgen. Das Deckblatt trägt ein Bild der Apolloniakirche, nach einer Postkarte gemalt von der Fraulauterner Künstlerin Christel Langer. Der Verein setzt mit diesem Kalender im 11. Jahr seines Bestehens die Tradition fort, in jedem Jahr alte Ansichten aus vergangenen Tagen darzubieten. Für viele ist der Jahreskalender bereits ein gefragtes Sammelobjekt geworden und dient oft als Anreiz für historische Rückbesinnung und gelegentlich sogar für heiße Diskussionen. Außer dem nützlichen Zweck eines jeden Kalendariums, stellt der neue Kalender ein passendes Weihnachtsgeschenk dar, nicht nur für die älteren Fraulauterner, die sich vielleicht noch an einiges erinnern können, sondern auch für die jungen, die die bauliche Entwicklung des Ortes anhand der alten Bilder vergleichen können. Der Kalender ist käuflich zu erwerben bei Zweirad Schwarz in der Bahnhofstraße, GS Reise & Freizeit in der Saarbrücker Straße, im Bistro „Carat“ (Vereinshaus) und in der B & C Boutique in der Puhlstraße.

Wiedereinsegnung des Dorfkreuzes Beaumarais

Das Beaumaraiser Dorfkreuz an der Ecke Hauptstraße / Bruchwiesenstraße wurde kürzlich auf Anregung des Vereins für Mundart und Geschichte Beaumarais von der Denkmalabteilung der Kreisstadt Saarlouis saniert. Aus diesem Anlass fand in einem sehr würdigen Rahmen die Wiedereinsegnung des Kreuzes durch den Saarlouiser Pastor Christian Müller statt. Im Beisein von Oberbürgermeister Peter Demmer gedachten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger auch besonders dem kürzlich verstorbenen Vereinsgründer Walter Löffler, der die Sanierung der Denkmalinschrift angeregt hatte. Oberbürgermeister Demmer ging in seinem

Grußwort besonders auf das vielfältige ehrenamtliche Wirken von Walter Löffler ein. Vereinsvorsitzender Jürgen Baus bedankte sich beim Steinmetzbetrieb Ahlhelm aus Roden, der die verwitterte Schrift nachgearbeitet und farblich erneuert hat sowie bei Evelyne Rupp für die besonders ansprechende Blumendekoration. Das Dorfkreuz in Beaumarais wurde ursprünglich im Jahr 1953 als Prozessionskreuz errichtet. Der Entwurf und die künstlerische Ausarbeitung stammen von Albert Zapp, der als Bildhauer überwiegend Arbeiten im öffentlichen und sakralen Raum fertigte.

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 30 erschienen

Man kann es schon am Deckblatt der Nr. 30 des Lisdorfer Heimatblattes erkennen, dass die Mitgliederzeitschrift des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. eine inhaltliche Neugestaltung erfahren hat. Die horizontale Aufteilung des Namens deutet bereits an, dass sich das Blatt nicht darin erschöpft, mehr oder weniger bekannte Ortsgeschichte zu referieren, sondern sich auch aktuellen und überörtlichen Themen widmen will. Die Hauptthemen sind bereits auf dem Titel mit Seitenzahlen erkennbar und erwecken Interesse, das Blatt bereits gezielt durchzublättern, um den jeweiligen Artikel anzulesen, bevor man das Heft in einer ruhigen Stunde insgesamt liest. Auch die zweiseitige Inhaltsangabe am Heftanfang gliedert das Heft nach Sachbereichen und hilft beim Auffinden der jeweiligen Artikel.

Hauptautor des Heftes ist auch diesmal wieder – wie könnte es anders sein – der Ehrenvorsitzende Heiner Groß, der sich mit Hilfe seines Sohnes Dr. med. Torsten Groß den Pandemien und Epidemien (Seuchen) in unserer Heimat – früher und heute – widmet und einen umfassenden und sachkundigen Überblick über das Wissenswerte zum Thema gibt. Der Corona-Virus ist auch Gegenstand weiterer Kurzberichte, von denen einer den Heldinnen der Nähmaschine, größtenteils anonym gebliebenen Näherinnen der Pfarrei Lisdorf, gewidmet ist, die eifrig Mund-Nasen-Bedeckungen produziert haben, und zwar zu viert inzwischen weit über 4.000 Masken. Ein weiterer Artikel von Heiner Groß beschäftigt sich mit Jeanne d’Arc, einer Heiligen aus unserer Nachbarschaft und dem persönlichen Verhältnis zu deren Geschichte.


Wieder interessant sind auch die Details aus der Fährgass, der heutigen Saarstraße in Lisdorf, die bereits Gegenstand vorangegangener Heimatblätter gewesen ist. Mundartbeiträge dürfen in Lisdorf genau so wenig fehlen wie die historischen Hochzeitsbilder. Marianne Faust erzählt von den Hochzeitskläädasch und später später Elisabeth Jacob von „Usa scheen Sprooch“. Dr. Franz J. Klein hat die näheren Umstände des Flugzeugabsturzes auf der Holzmühle im Jahre 1944 ermittelt und den Piloten identifiziert. Ebenfalls mit dem 2. Weltkrieg ist in Verbindung zu bringen die geplante Panzerbrücke über die Saar in der Saarstraße zu Lisdorf, die August Balthasar vorstellt. Heiner Groß vermittelt dann noch seine Berührungspunkte zum Linsler Hof und informiert noch einmal generell über das Kultur- und Vereinsleben in Lisdorf. Der gleiche Autor rundet die Beitragsserie ab mit der Vorstellung des Vogel des Jahres (Turteltaube) und des Tieres des Jahres 2020 (Maulwurf).


Ein interessantes Heft mit 51 Seiten erhalten die Mitglieder des Lisdorfer Heimatvereins kostenlos. Das Heft ist auch zum Einzelpreis von 3,00 EUR im örtlichen Buchhandel erhältlich.

Wiedereinsegnung des Dorfkreuzes Beaumarais

Die Kreisstadt Saarlouis hat auf Anregung des Vereins für Mundart und Geschichte Beaumarais das Dorfkreuz in Beaumarais, welches sich heute an der Ecke Hauptstraße/Bruchwiesenstraße, im Bereich des Wirtshauses „Zum Armen Leo“ befindet, umfangreich saniert. Hierbei wurde die verwitterte Schrift nachgearbeitet und farblich erneuert. Ferner hat der Klempnermeister Walter Löffler, der auch Ehrenvorsitzender des Beaumaraiser Vereins ist, ein Schutzblech gegen herablaufendes Regenwasser angebracht. Aus Anlass der Sanierung des historischen Dorfkreuzes findet am 29. September 2020 um 18 Uhr eine Wiedereinsegnung durch Herrn Pastor Christian Müller statt. Auch Oberbürgermeister Peter Demmer wird an der Veranstaltung, zu der alle interessierten Beaumaraiser Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, teilnehmen und ein Grußwort sprechen.

Diese Fotografie aus dem Jahr 1955 zeigt das Dorfkreuz an seinem ursprünglichen Standort. Nach dem Abriss des Eckhauses und der benachbarten Scheune wurde es an seine heutige Stelle versetzt (Foto Hans Nicola).

Walter Löffler wurde am 27.8.1936 geboren und wuchs in Roden auf. In Folge der starken Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg war das Rodener Wohnhaus der Familie Löffler nicht mehr bewohnbar, so dass die Familie nach dem Krieg in das kaum zerstörte Beaumarais einquartiert wurde. Hier ging Walter Löffler zur Schule und begann danach eine

Ausbildung als Klempner in Saarlouis. Anschließend erwarb er den Meistertitel und machte sich mit einem Handwerksbetrieb, den es noch heute gibt, selbstständig. Schon früh engagierte er sich im Beaumaraiser Vereins- und Kulturleben. Viele Jahrzehnte war er Vorsitzender der Ortsinteressengemeinschaft. Im Jahr 2008 gründete er mit über 70 Jahren den Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais, der heute fast 70 Mitglieder hat. Für sein umfangreiches langjähriges ehrenamtlichen Wirken wurde ihm im Jahr 2017 der Josef-Gessner-Preis verliehen. Ein besonders wichtiges Anliegen war Walter Löffler die Musik und die Mundart. Bis zuletzt verfasste er Lieder und Mundartgedichte zur "Beaumaraiser Sproch".

Noch am 14. August 2020 stellte er zusammen mit seinem Nachfolger im Amt des Vereinsvorsitzenden Jürgen Baus den zweiten Band zur Beaumaraiser Geschichte vor, an dessen Erscheinen er ebenfalls großen Anteil hatte. Mit Walter Löffler verlieren der Verein Mundart und Geschichte Beaumarais e.V. und der Stadtverband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis einen herausragenden Förderer der Heimatkunde.      

Heimatbuch Beaumarais, Band 2 vorgestellt.

Am Freitag, den 14. August wurde auf der Vauban-Insel in Saarlouis im Rahmen einer Open-Air-Veranstaltung der zweite Band des Heimatbuches Beaumarais vorgestellt. Schon vor zwei Jahren hatte der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais große Aufmerksamkeit erlangt, als er den ersten Band seines Heimatbuches über den Stadtteil Beaumarais veröffentlichte. Da viele dorfgeschichtlichen Themen in diesem ersten Band aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden konnten, erschien nun ein zweites Buch mit 330 reich bebilderten Seiten. Auf diese Weise knüpft der Verein nahtlos an die erfolgreiche Aufarbeitung der Dorfgeschichte an und präsentiert erneut eine Vielzahl spannender Aufsätze.


Für den aktuellen Band konnten auch neue Autoren gewonnen werden, darunter der Journalist Johannes Adam, der die Geschichte des Kirchenchores Cäcilia zu Papier gebracht hat. Aus dem abwechslungsreichen Leben des Grafikers und Fotografen Hans Nicola berichtet Sabine Schmitt. Heinrich Pütz, der eine Vielzahl von Anekdoten zu erzählen weiß, hat einen detaillierten Augenzeugenbericht zu besonderen Ereignissen im Zweiten Weltkrieg ausgearbeitet. Das Deutsche Rote Kreuz war Thema von Klaus-Rudi Faust. In seinem Aufsatz beschreibt er Aufbau und Entwicklung der Hilfsorganisation in Beaumarais. Peter Franz und Jürgen Baus recherchierten gemeinsam die Historie der früheren Beaumaraiser Feuerwehr. Esther Reichmann hat ihren Aufsatz zur Geschichte des Gesangsvereins aus dem ersten Band fortgesetzt. Monika Franz beschäftigte sich mit den Beaumaraiser Unternehmen und trug due umfangreiche Zahl an Gaststätten, Einzelhandel- und Handwerksbetrieben, von denen es heute nur noch wenige in Beaumarais gibt, zusammen. Volker Felten, in dessen Verlag das Buch erscheint, wirft in seinem Aufsatz einen Blick auf die Historie der Pfadfinderschaft des Saarlouiser Stadtteils.


Weitere Kapitel befassen sich mit der Beaumaraiser Siedlung und den Kriegsdenkmalen. Das Buch enthält außerdem eine Auflistung der ehemaligen jüdischen Wohngebäude, die Maria und Heinrich Pütz zusammengestellt haben. Der Ehrenvorsitzende Walter Löffler hat sich im aktuellen Band der Mundart gewidmet und ein Gedicht zur „Beaumaraiser Sproch“ verfasst. Gerlinde Laurent, Maria und Heinrich Pütz sowie Horst Schönberger stellten neben dem Felten-Verlag den Großteil der historischen Fotografien und Dokumente zur Verfügung.

Das Buch ist erschienen beim Felten-Verlag und erhältlich bei den Vorstandsmitgliedern des Vereins für Mundart und Geschichte Beaumarais wie auch im örtlichen Buchhandel.

60 Jahre Redemptoristenklöster Bous und Püttlingen

Prof. Dr. Dr. Thomas Gergen, Mitglied im Rodener Geschichtskreis e. V., ist Autor und Herausgeber eines etwa 500 Seiten starken Buches über die beiden Redemptoristenklöster Bous und Püttlingen. Das Buch enthält die Hauschronik des Bouser Redemptoristenklosters, das am 22. November 2009 nach 60 Jahren seine Pforten für immer geschlossen hat. Wer sich für die Pfarreigeschichte interessiert, findet in diesem Buch zahlreiche Bezüge zu den nach dem 2. Weltkrieg in den Pfarreien Roden und Fraulautern durchgeführten Volksmissionen. Es geht außerdem viel um Prof. Goergen, der in Fraulautern geboren war und lange Jahre in Ensdorf Pastor gewesen ist.


In diesem Sinne ist das Buch auch von großem Interesse für die Saarlouiser Pfarreien.


Weitere Beiträge stammen von Norbert Sperling und Bodo Bost.

Wann die Vorstellung des Buch ist, entnehmen Sie bitte aus der Tagespresse.

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 29

Obwohl als Erscheinungszeitpunkt März 2020 aufgedruckt, ist erst Anfang April das Lisdorfer Heimatblatt Nr. 29 erschienen, wie vor wenigen Tagen auch anderweitig zu lesen war. Auch diese neue Ausgabe des Heimatblattes stellt – von Covid 19 noch unberührt – in erster Linie wieder ein Informations- und Nachrichtenblatt für die Mitglieder des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. dar, der damit in altbewährter Weise über die neuen Entwicklungen und Ereignisse im Verein, aber auch über die Jubiläen, Geburtstage und Ehrungen seiner Mitglieder informiert. 

Beim raschen Durchblättern ist bereits erkennbar, wie zahlreich die Ereignisse sind, die der Lisdorfer Verein im Berichtszeitraum feiern kann. Am Ende des Heftes kann man etwas ins Grübeln kommen, wenn man sieht, dass der Platz für die Nachrufe für die verstorbenen Mitglieder einen immer größeren Raum einnimmt.

Zu Beginn des Heftes stellt sich der neue Vorsitzende Georg Jungmann zum ersten Mal als verantwortlicher Redaktionsleiter vor und stellt die Verdienste des Gründungsvorsitzenden Heiner Groß ins rechte Licht. Danach wird noch einmal über die Wahl des neuen Vorstandes berichtet, die bereits auch an dieser Stelle dargestellt wurde. Hilfsreich ist auch die Darstellung der einzelnen Zuständigkeiten der Beisitzer im Gesamtvorstand, die auf Seite 5 des Heftes aufgeführt werden. Von Marianne Faust gibt es einen Beitrag zur Lisdorfer Mundart „Èt Lehnen ausróufen“. Schön ist, dass dieser Bericht in altersgerechter Großschrift abgedruckt wird. Für viele neu ist die Darstellung der Herkunft der Sütterlin-Schrift durch Dr. Franz J. Klein. Von den meisten, die ältere Handschriften nicht lesen können, wird ganz allgemein und falsch alles das, was sie nicht lesen können, als Sütterlin-Schrift bezeichnet. Diese Klarstellung im Lisdorfer Heimatblatt war daher sicher einmal notwendig.


Vom Ehrenvorsitzenden stammt der Bericht über den Geisberg und den ehemaligen Geisberger Hof, eine sehr sorgfältige Recherche. Dargestellt im Bild werden einmal die Denkmalobjekte in Lisdorf nach der neuen Denkmalliste des Saarlandes sowie auf der Innen-Doppelseite weitere historische Hochzeitsbilder aus dem Stadtteil. Sehr interessant, weil sehr sorgfältig ermittelt, ist der Aufsatz über das Berufsleben der Schifferfamilie Luxenburger aus Lisdorf, den der Schriftführer des Vereins, Harald Weiler, mit zahlreichen Bildern aus dem Leben der Familie angereichert hat. Interessant ist auch, wie sich die Lisdorfer Frauen fit halten und – ein ganz anderes Thema – wie man Moos und Algen im eigenen Garten zu Leibe rücken kann. Zu Recht breiten Raum nimmt auch der ausführliche Bericht über die Ehrenmitgliedschaft von Rudolf Lonsdorfer ein, in dessen Rahmen die Ansprache des nunmehrigen Ehrenvorsitzenden anlässlich der Vollendung des 90. Lebensjahres von Rudolf Lonsdorfer am 23. März 2018 eingearbeitet ist.


Alles in allem wiederum ein gelungenes Werk, das jedoch wegen der Corona-Krise im Augenblick nur in Lisdorf bei den Bäckereien Wagner und Breininger in der Feldstraße und in der Bäckerei Fuchs in der Provinzialstraße verkauft wird und natürlich auch in den Buchhandlungen der Innenstadt.

Fraulautern : 

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. hatte in diesem Jahr die schon länger angekündigte Absicht, das 900. Stiftungsfest des Klosters Fraulautern am Stiftungstage, dem 20. Mai 2020, gebührend zu feiern und im Verlaufe des Jahres verschiedene Veranstaltungen durchzuführen. Diese Absicht hat der Covid-19-Virus durch seine rasche Ausbreitung zunichte gemacht. Die geplanten Veranstaltungen sind zur Zeit weder ausreichend planbar und erst recht nicht durchführbar. Der Vorstand des Vereins hat daher beschlossen, sämtliche Veranstaltungen auszusetzen bis vorerst 1. September 2020.

Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, in welcher Weise diese Veranstaltungen nachgeholt werden. Das vorgesehene Sommerkonzert am 2. August 2020 im Schulinnenhof der Grundschule „Im Alten Kloster“ fällt ersatzlos weg.

Der Verein bedankt sich bei all denen, die bisher in sehr engagierter Weise zu den Planungen und Vorbereitungen mitgewirkt haben und hofft auf die gleiche Unterstützung bei der Neuaufnahme der Planungen im Herbst.

Der Vorstand

„Beaumaraiser Faasend domols“

Foto:

Beaumaraiser Faasendumzug im Jahr 1950. Foto: Hans Nicola

Auch in diesem Jahr setzt der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais seine Reihe der Filmnachmittage fort, bei denen die früheren Faasendumzüge in Beaumarais Hauptgegenstand sind. Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais lädt daher zum gemütlichen Beisammensein am Rosenmontag, dem 24. Februar 2020 um 16:11 Uhr ins Dorfhaus Beaumarais ein.


Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Filme über frühere Faasendumzüge aus dem Saarlouiser Stadtteil gezeigt, die Horst Schönberger in den vergangenen Jahrzehnten aufgenommen hat. Dazu wird Helga Merz zwischen den einzelnen Filmen verschiedene Büttenreden vortragen.


Der Eintritt ist für jedermann frei.

Neuer Vorstand in Lisdorf

Foto: Harald Weiler 

Nachdem Heiner Groß nach 23 Jahren Tätigkeit als Vorsitzender altersbedingt und aus gesundheitlichen Gründen schon seit langer Zeit angekündigt hatte, bei der nächsten Mitglieder- versammlung für die Wahl des neuen Vorstandes nicht mehr kandidieren zu wollen, war es nicht überraschend, dass Georg Jungmann am 12. Dezember 2019 zum neuen Vorsitzenden des Vereins für Heimatkunde Lisdorf e. V. gewählt wurde,hatte der scheidende Vorsitzende seinen Nachfolger zuvor schon mehrfach als Wunschkandidaten herausgestellt. Mit Heiner Groß tritt der Gründungsvater und Motor des ältesten Geschichtsvereins des Verbandes der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e. V. zurück in das zweite Glied der Vereinsführung. Denn Heiner Groß wurde nach Abschluss der Vorstandswahlen einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Lisdorfer Vereines ernannt.


Wer Heiner Groß kennt, weiß, dass er es sich nicht nehmen lassen wird,seine gesamte Vereinserfahrung auch als Ehrenvorsitzender in die Arbeit des neuen Vorstandes einzubringen. 

Dieser stellt sich wie folgt dar:

Vorsitzender:                Georg Jungmann

stellvertr. Vorsitzende:  Herbert Germann

Lothar Hirtz

Schatzmeister:             Detlef Geyer

Organisationsleiter:      Albert Bernard

Schriftführer:                Harald Weiler

Geschäftsführerin:       Alexia Bernard

Archivar:                      Manfred Nebelung

Heimatblatt:                 Georg Groß

Beisitzer:                     August Balthasar

                                    Roman Denis

                                    Uschi Destruelle

                                    Doris Freichel

                                    Christopher Freichel

                                    Rudi Germann

                                    Christine Hawner

                                    Martina Hild

                                    Maria Hirtz

                                    Manuel Huckert

                                    Andrea Jacob

                                    Elisabeth Jacob

                                    Berthold Nagel

                                    Hans Podewin

                                    Klemens Port

                                    Ralf Recktenwald

                                    Andrea Rapp

                                    Ingo Rolle

                                    Michael Rolle

                                    Doris Schleich

                                    Oliver Zimmer

Zu weiteren Mitglieder des Vorstandes wurden, die in Lisdorf wohnenden Mitglieder politischer Gremien gewählt:


Raphael Schäfer (MdL)

Bernd Lay (KT)

Frederic Becker (StVo)

Thomas Emanuel (StVo)

Paul Kronenberger (StVo)

Alexander Maul (StVo)

Andreas Kelich (StVo)


Hinzu kommen – sofern sie es wünschen – auch nicht in Lisdorf wohnenden, aber dem Verein angehörigen sonstigen politischen Mandatsträger (zur Zeit weitere 3).


Zu Kassenprüfern wurden Horst Klein und Günter Luxenburger bestimmt. 

Foto: Harald Weiler

Mit ehemaligen Staatssekretär und derzeitigen Geschäftsführer des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) Georg Jungmann hat sich der Verein einen Vorsitzenden gewählt, der lange Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik besitzt als langjähriger Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Saarlouis und nach rund 30 Jahren Vorsitz im CDU-Ortsverband Lisdorf. Beide Ämter wird Georg Jungmann aufgeben, um sich mit ganzen Kräften der vorsitzenden Tätigkeit im Heimatverein zu widmen.

Neues „Wappen“ für den Stadtteil Roden.

Obwohl Roden als Stadtteil der Kreisstadt Saarlouis nach den Bestimmungen des Saarländischen Kommunalselbstverwaltungsgesetzes nicht wappenfähig ist, hat der Rodener Heimatkundeverein Rodena anlässlich seiner Jubiläumsfeier zum 10. Geburtstag durch den Historiker Helmut Grein den Entwurf eines „Wappens“ vorstellen lassen, damals noch in einer colorierten Handzeichnung. Nunmehr liegt die grafische Ausarbeitung dieses Entwurfes vor, der inzwischen auch in die Wappenrolle eingetragen ist. Mit diesem nach heraldischen Grundsätzen ausgearbeiteten Bildzeichen will der Rodener Heimatkundeverein Rodena das Zugehörigkeitsgefühl Rodener Vereine oder Gewerbetreibenden zu dem Stadtteil Roden stärken und somit eine identitätsstiftende Außenwirkung schaffen.

Bild : Rodener Heimatverein Rodena e.V.

Beschreibung des Bildzeichens (im Sinne der Blasonierung eines Wappens):In gespaltenem und mit einem silber-blau gespalteten Wellenbalken belegten Schild oben rechts ein gestümmelter silberner Adler in Rot, oben links drei rote Ähren in silber, unten rechts eine goldene Lilie in blau und unten links ein schwarzes vierspeichiges Zahnrad in silber.


Die Deutung des Wappens ist folgende:

Der silberne gestümmelte Adler in rot ist dem lothringischen Wappen entnommen und steht für die lange Zugehörigkeit Rodens zum Herzogtum Lothringen (bis 1718), die drei Ähren stehen für die landwirtschaftliche Tradition im Ort, die goldene Lilie in blau steht für die Zugehörigkeit Rodens zu Frankreich (1718-1815), das schwarze Zahnrad in silber steht für die Bedeutung Rodens im Rahmen der Industrialisierung, vor allem als Industriearbeiterwohnort in preußischer Zeit (1815-1920), was sich vor allem im Anstieg der Bevölkerungszahl ausdrückt.Schwarz und silber sind die Farben Preußens. Der silber-blau gespaltene Wellenbalken steht für die Bedeutung der Saar und den Saarübergang für Roden.


Dieses Bildzeichen können Vereine, Unternehmen aber auch Privatleute auf ihren Briefbögen oder Werbeträgern nutzen oder bei Ankündigung von Veranstaltungen auf Plakaten oder bei Darstellungen im Internet.

Vortragsreihe des Stadtverbandes

Die Vortragsreihe des Stadtverbandes der heimatkundlichen Vereine Saarlouis beschäftigte sich im Oktober/November 2019 erneut mit Chroniken und Ortsgeschichten beiderseits der Saar. Auch der zweite Teil dieser Reihe der Ortsgeschichte (n), die im Jahr zuvor begonnen wurde, erfuhr wieder regen Zuspruch, vorallem bei den geschichtsinteressierten Bewohnern des behandelnden Stadtteiles. Lediglich der Vortrag über die Steinrausch fiel durch die relativ geringe Zuhörerzahl etwas aus dem Rahmen, was die Vermutung aufkommen lässt, dass sich dort erst bei wenigen Bewohnern ein Geschichtsbewusstsein für den eigenen Stadtteil entwickelt hat.

Foto: Nadja Ney

Im ersten Vortrag der Reihe am 29. Oktober 2019 beschäftigte sich Michael Karl Hoen als Vorsitzender des Heimatvereins Neuforweiler e. V. mit dem zweitjüngsten Stadtteil von Saarlouis, der im Rahmen der Entstehung der Festung Saarlouis erst nach und nach an Bedeutung gewonnen hat; desweiteren mit der zeitweiligen Bezeichnung „Bourg Dauphin“, was heute noch die Stadtteilsbewohner immer nur noch als „Bedófingen“ aussprechen können.

Foto: Guido Fontaine

Rosa-Maria Kiefer-Paulus, die Vorsitzende der Rodena, berichtete am 5. November 2019 über den geplanten Stadtteil „Steinrausch“ und hielt sich dabei eng an die Festschrift des „vergessenen“ Stadtteiljubiläums.

Foto: Guido Fontaine

Rund um die „Schoolmääschder“ in Picard ging es bei dem Vortrag vom 12. November 2019 bei Alex Hawner, der in akribischer Weise die Lebensgeschichten wie auch die dienstlichen Besonderheiten der „Schoolmääschder“ in Picard recherchiert hat. Die besondere Nähe zu diesem Thema ergab sich daraus, dass der Vater des Vortragenden selbst zu den „Schoolmääschdern“ des genannten Stadtteils gehörte.

Foto: Andreas Rival

Am 19. November 2019 erzählte Hans-Jörg Schu wieder in seiner bekannten Art Geschichte und Geschichten aus dem alten Saarlouis, vollgestopft mit historischen Episoden und „Saarlauier Vósselcher“. Teilweise Bekanntes wechselte sich ab mit neuen alten Geschichten, die mit einer ansprechenden Bildpräsentation begleitet wurden.

Der Stadtverband der heimatkundlichen Vereine bedankt sich bei den Referenten für die sorgfältige Arbeit und bei den zahlreichen Zuhörern für ihr Interesse.

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vereins für

Heimatkunde Lisdorf

Am 12.12.2019 findet im Gasthaus Schulden um 19 Uhr die Hauptversammlung mit Neuwahlen des Heimatkundevereins Lisdorf statt. Heiner Groß wird sein Amt als 1. Vorsitzender des Vereins in jüngere Hände geben. Die Arbeit die Heiner in den Jahren von der Gründung bis jetzt geleistet hat ist ohne Beispiel. Von einer Person sind die kommenden Aufgaben allein nicht zu stemmen. Deshalb liegt es an den Nachfolgern diese Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen.

In Vorgesprächen ist mit interessierten Mitgliedern über die Zusammensetzung und Arbeit des neuen Vortandes gesprochen worden. Es ist daran gedacht verschiedene Arbeitskreise zu bilden.

Fraulauterner Kalender 2020

Der Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e. V. stellte am Donnerstag, den 14. November seinen Jahreskalender für das kommende Jahr 2020 vor. Um 18:00 Uhr versammelten sich im Torbogen Soubise nicht nur Mitglieder des eigenen Vereins sondern auch Geschichtsfreunde aus anderen Mitgliedsvereinen des Stadtverbandes. Auch die beiden Abgeordneten der CDU im Saarländischen Landtag Raphael Schäfer und Marc Speicher, beide auch sehr geschichtsinteressiert und in anderen Geschichtsvereinen engagiert, ließen es sich nicht nehmen, der Einladung Folge zu leisten.

Der Vorsitzende stellte die einzelnen Kalenderblätter vor und konnte zu jedem der Abbildungen noch eine kurze Geschichte anfügen. In einem letzten Teil der Vorstellung wies er auf die besonderen Termine im Jubiläumsjahr 2020 hin, in welchem der Verein den 900. Stiftungstag des Klosters Fraulautern in gebührendem Rahmen feiern wird.

Der Kalender wird zum Preise von 15,00 € an den üblichen Verkaufsstellen (Bistro Carat, Fahrradhaus Schwarz, „Lauter Dinge“ auf der Siedlung) angeboten.

Foto : Walter Federspiel

Vorstellung des Kalenders durch den Vorsitzenden

Foto: Walter Federspiel

Raphael Schäfer und Marc Speicher sowie der Ortsvorsitzende der SPD Patrick Boley zusammen mit dem Vorsitzenden bei der Präsentation

Blick in die Zuhörerschaft

Foto: Walter Federspiel

Lisdorfer Heimatblatt Nr. 28

Der Lisdorfer Heimatkundeverein präsentiert seine Nr 28 des Lisdorfer Heimatblattes.


Das Lisdorfer Heimatblatt ist bei den Buchhandlungen Pieper und Bock& Seip für 3,-€ erhältlich.

Jubiläumsausgabe - 10. Rodener Prisma

Mittwoch 6. November um 17 Uhr


Der Rodener Geschichtskreis präsentiert die neue Ausgabe des Rodener Prisma im Kolping-zimmer des Karl-Thiel-Hauses.


Ab sofort ist das Rodener Prisma für 4,- € auch in den Buchhandlungen Pieper und Bock& Seip erhältlich.

Wallfahrt zum Grab der Heiligen Oranna

Am Montag, dem 16. September 2019, beteiligten sich einige Mitglieder des Vereins für Geschichte u. Heimat-kunde Fraulautern an der Sternwallfahrt zum Grab der Heiligen Oranna nach Berus. Bei herrlichem Wallfahrtswetter war die Stecke für die inzwischen wallfahrtserprobten Mit-glieder (Mettlach, Trier, Santiago de Compostela) nicht allzu weit.

Die heilige Oranna war nach der Legende die Tochter des iroschott-ischen Vizekönigs Frochard und der Iveline und wirkte missionierend im Mosel-Saar-Raum, wo sie sich mit ihrer Gefährtin Cyrilla bei Berus niederließ. Der heilige Wendelinus soll ihr Bruder gewesen sein. Oranna soll zu Lebzeiten einen Jäger aus vornehmem fränkischen Geschlecht von einem Ohrenleiden geheilt haben. Seither gilt sie als Helferin bei Ohrenleiden, bei Kopfschmerzen und bei Schwindelanfällen. St. Oranna und ihre Gefährtin wurden nach ihrem Ableben in der Kirche von Eschweiler bestattet.

Während der Ort im 30jährigen Krieg völlig unterging, blieb die Dorfkirche verschont und ist in der Gestalt der heutigen Oranna-Kapelle erhalten.

Im Jahre 1719 waren die Gebeine der beiden Gefährtinnen aus der Kirche von Eschweiler erhoben und in die Pfarrkirche St. Martin in Berus überführt worden.

St. Oranna gilt als Patronin Deutsch-Lothringens und wird im Deutsch-Französisch-Luxemburger-Raum stark verehrt. Auch von den Fraulauternern war die Orannawallfahrt immer stark besucht, vor allen Dingen von den jungen Frauen, die am „Dorannen-Tag“ nach Berus pilgerten, um die Heilige um einen Mann zu bitten.

Nachdem die verschied-enen Wallfahrtsgruppen eingetroffen waren, fand am Wallfahrtstage um 10:00 Uhr vor der Kapelle das Pilgerfesthochamt statt. Wegen der zahl-reichen Pilger aus Frankreich und Luxem-burg wurde der Gottes-dienst zweisprachig gehalten.

Wie bei jeder Wallfahrt üblich und auch not-wendig, war nach dem Gottesdienst auch für Speis (Wallfahrtsweck mit Wursteinlage) und Trank (Wallfahrtsbier) bestens gesorgt.

Ob die Bitte um einen Mann auch heutzutage noch ihre Wirkung ent-faltet, ist nicht bekannt

geworden.

Vereinsfahrt des Verein Picard

am Samstag, 19.10.2019

nach Wissembourg/Elsass

Wissembourg liegt am Fluss Lauer, der in Deutschland entspringt, an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze , an der der Oberrheingraben in den Pfälzerwald bzw. die Vogesen übergeht. Auf deutscher Seite liegt ihr gegenüber die Ortsgemeinde Schweigen-Rechtenbach (Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, Landkreis Südliche Weinstrasse, Rheinland-Pfalz). Wissembourg ist die nördlichste Gemeinde des Departements Bas-Rhin.


Zeitplan:

08:00 Uhr Abfahrt Gasthaus Koch

Ca. 09:30 Uhr Frühstück unterwegs

Ca. 11:00 Uhr Ankunft Wissembourg

In Wissembourg Stadtführung, anschließend zur freien Verfügung

Ca. 16:30 Uhr Abfahrt Richtung Pfalz

In Hauenstein (Hauensteiner Hof) Abendessen

22:00 Uhr Ankunft Picard


Der Fahrpreis beträgt 20,-- Euro für Mitglieder und 30,-- Euro für Nichtmitglieder. Hierin enthalten sind die Buskosten, Frühstück sowie die Stadtführung und die Fahrt mit dem Grenzlandbähnchen. Der Fahrpreis ist bei der Anmeldung zu entrichten.

Anmeldung bei:

Monika Gladel, Dorfstr. 84, 66740 Saarlouis, Tel.: 06831-49711 bzw. 0173 9662666 oder per E-Mail: [email protected]

Wappen für den Stadtteil Roden?

Der Heimatkundeverein Rodena bemüht sich schon seit einiger Zeit um ein eigenes Wappen für den Saarlouiser Stadtteil Roden und hatte den Historiker Helmut Grein mit der Ausarbeitung eines Wappens nach heraldischen Grundsätzen beauftragt. Dieser Entwurf wurde bereits anlässlich des 10jährigen Vereinsjubiläums der Öffentlichkeit vorgestellt. Der gleiche Entwurf dient nun als Grundlage für einen Antrag des Vereins an die Rodener Quartierskonferenz im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“. Weil die Stadt Saarlouis für die Genehmigung eines Wappens oder gar die Verleihung nicht zuständig ist, hatte Oberbürgermeister Peter Demmer den Heimatverein Rodena an die Quartierskonferenz weiterverwiesen. Durch die Einführung eines einheitlichen, historisch erklärbaren Wappens und seine Benutzung durch Vereine, Unternehmungen oder private Nutzer auf Briefbögen oder sonstigen Schreiben soll das Zugehörigkeitsgefühl zum Stadtteil Roden gestärkt werden. Helmut Grein erläutert seinen Wappenentwurf wie folgt: „Der gestümmelte Adler in Rot weist auf die einstige Zugehörigkeit von Roden zu Lothringen hin. Die drei Ähren stehen für die landwirtschaftliche Tradition, das schwarze Zahnrad für die Industrialisierung und die goldene Lilie erinnert an die französische Zeit.“

Der silber-blau gespaltene Wellenbalken soll die Saar symbolisieren und gleichzeitig die Bedeutung des Flussüberganges für Roden.

Stadtverband auf Burgenfahrt

Foto: Harald Weiler

Der Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis führte am Freitag, dem 19. Juli 2019, seine Halbtagesfahrt durch, die die Teilnehmer zur Burg Grimburg, nach Kell am See und nach Saarburg führen sollte.


Die Grimburg wurde von Erzbischof Johann I. (1190-1212) als Burg Grymberch erbaut an einer Stelle, wo schon die Edelherren von Saarbrücken um das Jahr 1150 eine Burg besaßen, um den Handel insbesondere auf der „Weinstraße“ von Mehring auf den Hochwald zu schützen, natürlich auch gegen Erhebung des entsprechenden Wegezolls.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Die Burg hatte eine feste Besatzung von 10 Mann, die von Fall zu Fall auch variiert werden konnte. Um 1330 wurde unter dem Trierer Kurfürsten Balduin von Luxemburg das Amt Grimburg gegründet mit einer Herrschaft über 40 Dörfer. 1332 wurde durch König Ludwig dem Bayer das Stadtrechtsprivileg verliehen. 1522 besetzt Franz von Sickingen auf seinem Zug von St. Wendel nach Trier die Grimburg, ohne sich dort jedoch länger aufzuhalten. In den Reunionskriegen nach 1683 wird die Grimburg von französischen Soldaten geplündert und in Brand gesetzt.

Foto: Guido Fontaine

Die sehr stark zerstörte Grimburg wurde nach Gründung des Fördervereins Burg Grimburg im Jahre 1978 mustergültig restauriert, soweit es die Umstände und die finanziellen Mittel erlaubten (Aufbau des Burghauses, des Bergfrieds und des Hexenturms.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine "Zwei Philosophen"

Foto: Guido Fontaine

Anschließend führte die Weiterfahrt nach Kell am See, wo auf der Terrasse des „Haus am See“ bei herrlichem Wetter getafelt wurde.

Foto: Harald Weiler

Nach dieser Mittagspause ging es weiter nach Saarburg, wo nach einer kurzen Besichtigung des Amüseums eine Führung durch den Ort unter der Überschrift „Der Kurfürst, seine Burg und der Saarwein“ stattfand mit Stadtrundgang, Burgbesichtigung und anschließender Weinprobe. Alternativ konnte man sich auch in Saarburg in einem der vielen Eiscafés abkühlen. Immer wieder interessant ist auch der Wasserfall des Leukbaches, der mitten in der Stadt die Mühlräder antreibt.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Die Rückankunft war pünktlich um 18:30 Uhr an der Stadtgartenhalle in Saarlouis.

Mir schwätzen platt 2019

Auch 2019 fand die Saarlouiser Woche ihren Abschluss in unserem nun mehr 3. Mundart-Abend der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis VHVS " Mir schwätzen platt" .


Es gelang den beliebten Mundartautoren Karin Peter, Marianne Faust, Louise Luft, Jean-Luc Kieffer und Harald Ley wieder mit humorvollen Stücken aus ihrem reichen Repertoire der Saarlouiser Mundart das Publikum im Festsaal des Theater am Ring restlos zu begeistern . Nach der Pause führte die Theatergruppe der LiGeKa, des Gesellschafts und Karnevalsvereins aus Saarlouis-Lisdorf das bekannte Mundartstück "de Kenddäf" von Nikolaus Fox auf.

Foto: Harald Weiler

Luise Luft, in Roden geboren, Mitglied im Rodener Geschichtskreis, schreibt seit einigen Jahren in Mundart, weil sie damit dazu beitragen möchte, dass die Rodener Mundart erhalten und weitergegeben wird. Sie ist Mitglied der moselfränkischen Mundartgruppe bei der VHS Saarlouis.

Foto: Harald Weiler

Marianne Faust aus Saarlouis-Lisdorf ist durch viele Mundartlesungen und ihren Veröffentlichungen bei ortsansässigen Vereinen bekannt geworden. Ihre Lieblingsthemen sind Dorfgeschichten von früher und Wortspiele. Marianne Faust, seit vielen Jahren bewährte Expertin des Le.ischdrowwa Platt" aus Lisdorf .

Foto: Harald Weiler

Karin Peter, gebürtige Saarlouiserin und somit Expertin für das Alt-Saarlouiser Platt. Sie ist Mitglied im Mundartring Saar e.V. zur Pflege der Mundarten im Saarland, im Verein Gau un Griis und in der Bosener Gruppe und schrieb zahlreiche Mundart-Kolumnen in der SZ. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Saarländischen Mundartwettbewerbs . 

Foto: Harald Weiler

Jean-Louis Kieffer aus Filstroff ist ein leidenschaftlicher Anhänger seiner Mutter-sprache, dem Moselfränkisch aus der Gegend um Bouzonville. Als Präsident und Gründungsmitglied des Vereins Gau un Griis und Mitglied der Bosener Gruppe überzeugt er mit liebenswerter lothringischen Mentalität in seinen Texten, welche auch ihm schon etliche französische und saarländische Preise eingebracht haben.

Foto: Harald Weiler

Harald Ley aus Saarlouis-Picard ist ein mehrfach ausgezeichneter Autor, der in und um Saarlouis unteranderem durch den seit 2000 jährlich von ihm veröffentlichten „Saarluier Kalenner“ bekannt ist.

Foto: Harald Weiler

Herbert German, unter anderem Mitglied der LIGEKA, führte als Moderator wieder gekonnt durch den Abend und überbrückte die kleinen Pausen zwischen den Autorenbeiträgen mit charmanten und humorvollen Anekdoten und Witzen nach Lisdorfer Art.

Foto: Harald Weiler

Nach einer kurzen Pause folgte das Theaterstück "de Kenddäf", ein bekanntes und beliebtes volkstümliches Stück von Nikolaus Fox, das nach wie vor das Publikum erheiterte und begeisterte, besonders durch die tolle Vorstellung der Mitglieder der LIGEKA.


Der Stadtverband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis bedankt sich ganz herzlich bei allen Akteuren und sowie der LIGEKA, die die Erfrischung und den Getränkeausschank übernommen hatten.

Wallfahrt nach Mettlach mit dem Verein für Geschichte

und Heimatkunde Fraulautern 

Auch in diesem Jahr nahmen bei eigentlich gutem Pilgerwetter wiederum einige Mitglieder des Vereins, teils zu Fuß, teils motorisiert, an der Wallfahrt zum Grab des Hl. Lutwinus in Mettlach teil. Es war in diesem Jahr die XVII. Wallfahrt nach ihrer Wiedereinführung durch Pfarrer Hans-Thomas Schmitt, Mitglied unseres Vereines.

Pfarrkirche St. Gangolf

Um 14:00 Uhr war für die Fußpilger die Statio in der Kirche in St. Gangolf. Nach einer kurzen Einstimmung auf die letzte Wegstrecke gingen von dort einige der Pilger die letzten 9 km an der Staustufe in Mettlach vorbei entlang der Saar bis zum Wallfahrtsort. Diese Version der Wallfahrt ist besonders geeignet für Fußwallfahrer, die mit dem PKW anfahren, jedoch, wie es sich für eine Wallfahrt eigentlich gehört, eine letzte Wegstrecke in Gemeinschaft mit anderen Pilgern zu Fuß zurücklegen wollen.


Evangelist Johannes


Foto: Guido Fontaine

Zwar hielt der bedeckte Himmel erkennbar einige vorher nur Halbentschlossene von ihrem Plan ab, so dass das Pilgeraufkommen in Mettlach in diesem Jahr nicht sehr hoch war. Die Straßencafés, Eisdielen und Gaststätten in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Mettlach und daneben waren nicht so stark frequentiert wie in den Jahren zuvor.

Foto: Guido Fontaine

Foto: Guido Fontaine

Alter Turm

Der Tag in Mettlach war aber dennoch ein echtes Wallfahrtserlebnis durch das immer wieder beeindruckende Pilgeramt.


Außerdem gibt es in Mettlach auch sonst einiges zu sehen.