Verband der heimatkundlich-

historischen Vereine Saarlouis e.V.


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Die Saar – Eine literarische Flussreise von den Quellen bis zur Mündung


Hans Jörg Schu berichtet auf Einladung vom Rodener Geschichtskreis und der Kolpingfamilie Roden

Von der römischen Antike bis in unsere Tage haben Autoren die Saar immer wieder unter den verschiedensten Aspekten betrachtet und ihre Eindrücke teils in Versen, teils in Prosa zu Papier gebracht. In ihren Texten folgen sie dem gewundenen Flusslauf von den Quellen bis zur Mündung. Ein Historiker berichtet vom Schiffsbau in Fraulautern, ein Dichter erinnert poetisch an die Zeit der Schleppkähne. Von Vauban und Choisy erfährt man sachlich-streng etwas über die Funktion der Schleusenbrücke und die Flutung der Festung Saarlouis. In einer alten Pfarrchronik wird vom Hochwasser berichtet, das die Ensdorfer im Januar 1854 am Kirchenbesuch in Lisdorf hinderte. Vom Hochwasser, das bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts Saarlouis alljährlich heimsuchte, zeichnet Alfred Gulden in seinen Mundartgedichten ein poetisches Bild. Alte Sagen wissen noch von der Saarnixe Melusine zu erzählen und wie der Leichnam des Hl. Lutwinus auf wundersame Weise flussaufwärts nach Mettlach gelangte.


Die Texte, die Hans Jörg Schu ausgewählt hat und vorträgt, sind teils in hochdeutscher Sprache, teils in moselfränkischer Mundart geschrieben. Einführend wird dieser jeweils auch auf die Autoren und die Entstehung ihrer Texte eingehen. 

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